Black Jack kann auf eine lange Vergangenheit zurückblicken. Die Anfänge des Spiels stammten von dem französischen Vingt-et-Un. Es wurde durch die Atlantiküberquerung modifiziert und Jahrzehnte später wieder aus den USA reimportiert. Black Jack war eines der ersten Spiele, das bei Online Casinos angeboten wurde und findet auch heute noch reißenden Anklang. Diese Behauptung unterstreichen die Tatsachen, dass Black Jack sowohl als Live-Dealer-Versionen, wie auch als Handy-Spiele zur Verfügung stehen. Gleich, welche Entwicklung der technische Fortschritt nimmt, Black Jack wird immer mit am Start sein.

Das Ziel beim Black Jack

Bei dem Glücksspiel treten Sie ausschließlich gegen den virtuellen Kartengeber an. Selbst wenn mehrere (virtuelle) Personen mit Ihnen am Tisch sitzen, haben diese in der Grundversion des Black Jacks nichts mit Ihrem eigenen Spiel zu tun. Der Sinn des Spiels ist es, möglichst nahe an die 21 Punkte zu kommen. Sie haben gewonnen, wenn Sie näher dran sind als der Croupier, aber weniger als 22 Punkte. Liegen Sie mit der Wertung hinter dem Croupier bzw. haben Sie die 21 Punkte überreizt, ziehen Sie als Verlierer vom Feld. Dazu sollten Sie natürlich wissen, welche Karte wie viel zählt. Die Augenkarten (2-10) zählen die abgebildete Wertung. Hofkarten (Bube, Dame und König) gehen mit je 10 Punkten an den Start und das Ass ist wahlweise 11 oder 1 Punkt wert. Sie müssen sich beim Ass nicht auf eine Wertung festlegen, sondern dürfen diese von Zug zu Zug ändern.

Black Jack Spielblauf

Zu Beginn des Spiels wird dem Geber eine offene Karte hingelegt, sodass Sie die Wertung sehen können. Im Anschluss bekommen Sie zwei Karten ausgeteilt, die Sie für sich aufdecken können. Abschließend legt das Computerprogramm dem Croupier eine weitere verdeckte Karte an den Platz. Die Summe Ihrer Karten ergibt die Gesamtwertung Ihres Blattes. Nun haben Sie bei der Grundvariante des Black Jack (und bei den meisten anderen Versionen) vier verschiedene Optionen. Sie können eine weitere Karte nehmen ("Hit"), um Ihre Wertung zu verbessern, oder Sie belassen es bei Ihrem Blatt ("Stand"), um nicht Gefahr zu laufen, die 21 Punkte zu überschreiten. Sind Sie sich sicher, dass Sie ein besseres Blatt haben als der Croupier, können Sie ein Double setzen. Hinter diesem sympathischen Begriff versteckt sich nichts weiter als das Verdoppeln Ihres Einsatzes, um die erwarteten Gewinne zu erhöhen. Neben Hit, Stand und Double können Sie unter gewissen Umständen ein Split veranlassen. Bekommen Sie zu Beginn der Runde ein Pärchen ausgeteilt, können Sie mit einem weiteren Einsatz das Pärchen in zwei separate Spiele trennen und erhalten je eröffnete Hand eine weitere Karte dazu. Sie haben praktisch die doppelte Chance, gegen den Kartengeber anzutreten. Es empfiehlt sich bei höheren Pärchen, da Sie somit zweimal die Chance haben den Croupier auszustechen.

Strategiegrundlagen

Bei der Entscheidung, ob Sie eine weitere Karte ziehen möchten oder nicht, müssen Sie bedenken, dass auch der Live-Dealer bzw. der Computer diese Option hat. Im Gegensatz zu Ihnen darf er seine Entscheidung allerdings nicht frei treffen, sondern ist an eine Regel gebunden. Bei bis zu 17 Punkten muss er eine weitere Karte nehmen, ab 17 Punkte darf er nicht mehr. Da eine Karte des Gebers aufgedeckt ist, müssen Sie erraten, welche Karte die Zweite sein könnte. Richten Sie sich danach, mit welcher Wahrscheinlichkeit er damit über die 17 Punkte kommt, also ein gutes Blatt hat, oder darunter bleibt und eine weitere Karte ziehen muss. Die dritte Karte des Croupiers kann auch ihn näher an die 21 Punkte bringen, oder zum Überreizen seinerseits beitragen. Viel Vergnügen!